Zwischen persönlichem Glück und Unzufriedenheit

Wir alle streben nach Glück – und dabei liegt es oft schon direkt vor uns. Im Alltag vergisst man jedoch schnell, die kleinen Dinge zu schätzen. Unsere Gesellschaft trägt zusätzlich dazu bei, dass man sich ständig ein Stück unzufrieden fühlt.

 

Social Media verstärkt dieses Gefühl noch einmal deutlich, weil man permanent die scheinbar perfekten Leben der anderen sieht. Man bewundert Reisen, Anschaffungen und besondere Momente und übersieht dabei leicht das Eigene.

 

Doch wenn man das Ganze einmal runterbricht, stellt sich eine einfache Frage: Was braucht der Mensch eigentlich wirklich, um glücklich zu sein? Muss es das neue teure elektronische Gadget sein? Die fünfte große Reise im Jahr? Oder beginnt Glück viel früher?

 

Ich bin glücklich – meistens – und ich brauche dafür nicht viel. Ich habe drei gesunde Kinder, die sich zu wunderbaren erwachsenen Menschen entwickelt haben. Wir haben unser Traumhaus, wir wohnen schön, und trotz Fibromyalgie versuche ich, das Beste aus meinem Leben zu machen.

 

Im Alltag vergessen wir oft, was wirklich zählt: Gesundheit, Familie (auch die selbst gewählte), Freiheit – dahin zu gehen, wo man möchte, seine Meinung äußern zu können, ohne dafür verurteilt zu werden, und als Frau das Leben führen zu können, das man führen möchte.

 

Vielleicht ist genau das der Punkt: Glück ist selten laut, selten spektakulär und selten teuer. Oft ist es viel näher, als wir denken.

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